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  <channel>
    <title>Geschichten die zum Meer führen</title>
    <link>https://www.underwatercam.tv</link>
    <description>Hier verarbeite ich alles, was ich mit Schnorchel oder Atemregler im Mund, nicht ausdrücken kann.</description>
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    <image>
      <title>Geschichten die zum Meer führen</title>
      <url>https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalemie01.jpg</url>
      <link>https://www.underwatercam.tv</link>
    </image>
    <item>
      <title>Von Killerwalen und Primaten</title>
      <link>https://www.underwatercam.tv/von-killerwalen-und-primatenba1fde31</link>
      <description>Der Erlebnisbericht eines Warmduschers und Tropentauchers, der sich ins kalte Wasser der norwegischen Fjorde stürzt und dort einige Überraschungen erlebt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Oder wie man vom Warmduscher zum Eistaucher wird

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/selfieDSC02898.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Buckelwale in Tahiti, bei 28°C
Wassertemperatur, das war bisher meine Welt. Schimpf mich
Tropentaucher oder Warmduscher und ich werde Dir ohne zögern
zunicken.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Orcas in den norwegischen Fjorden im
Winter?
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Der Gedanke allein verursachte in mir spontane,
unkontrollierte Zitteranfälle. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Als mir aber im Dezember 2017 das
Angebot eröffnet wurde, dort einen Film für die
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       proWIN – pro
nature Stiftung
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     zu machen, sagte ich ohne das geringste zögern
„JA“. Also Jahahahah, ein Ja mit einem Bibbern aus dem
Unterbewusstsein im Anhang. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die Perspektive Schwertwalen in freier
Wildbahn und ihrem Element begegnen zu dürfen war einfach so
verlockend, dass es in dem Moment keinen Platz für Zweifel gab.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Letztere kamen, als ich Frostbeule
begann genauer über das Projekt nachzudenken. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Helden
sterben jung
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      “
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , oder 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „ 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        nur die harten
kommen in den Garte
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      n“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     sagt der Volksmund. Da ich
aber weder das eine, noch das andere wirklich bin und auch keinen
Garten habe, bekam er wieder Auftrieb, der sprichwörtliche 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Arsch
auf dem Grundei
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      s.“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Und weil sie gerade sprudeln, die
Volksweisheiten,  hier noch'n Gedicht: 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Es gibt kein
schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidun
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      g!“ 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Aber trifft das auch unter Wasser zu? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Dann ging mir ein Nordlicht auf:

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „Glaube versetzt (Eis)berge!“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Ich dachte mir aber auch, es wäre
vielleicht besser diesen Glauben mit handfesten Argumenten zu
untermauern und so griff ich auf die Expertise meiner 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mares
Ambassdor
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Freunde zurück. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Fred
Buyle
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , der schon jedes Wasser auf diesem Planeten „frei“
mit seiner Kamera betaucht hat,
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Nik Linder
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , mit seinen unter
Eis Freitauch Weltrekorden, sowie 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        René
Trost
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
und 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Christian
Redl
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    ,
die die Bergseen der Schweiz und Österreichs 12 Monate im Jahr
betauchen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Schnell
wurde klar, dass ein Trockentauchanzug nicht die erforderlichen
Kriterien erfüllen würde. Um agil und auch mal ein paar Meter
abtauchen zu können, musste es ein Nasstauchanzug sein. 7mm open
cell, der aufgrund seiner glatten Innenseite praktisch zu einer
zweiten Haut wird. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      6,5mm
Flexa Fit Fingerhandschuhe
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
und
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
5mm Mares Flex open cell Socken
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
sollten den 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      7
mm Squadra
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
Anzug praktisch an den Extremitäten verschliessen. Meine geliebten 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Avanti Quattro Power 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    blieben
zu Hause und wurden von den 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Razor
Matrix Karbonflossen 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    ersetzt.


  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/pete-ernsto001bm.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Ganz
ehrlich und echt - als ich die gesamte Ausrüstung zusammen hatte,
konnte ich es kaum noch erwarten das Zeug nass zu machen. Voller
kindlicher und erwartungsvoller Aufregung begann ich meine Reise nach
Tromsø.
Dort traf  ich meine beiden Freunde
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Michael Winter
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
von der 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      proWIN-
pro nature Stiftun
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    g
und den Schweizer Naturfotografen 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Raphael
Studer
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    344
km nördlich des Polarkreises hört sich erst mal richtig kalt an,
aber da dort die Ausläufer des Golfstroms ankommen, ist es für
diese nördlichen Breiten 
    
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      relativ
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
    
mild. Ausserdem ist Anfang November praktisch noch „Spätsommer“
in der Region, ...sagen die Locals!
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Von
 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Tromsø
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
aus ging es noch gute 4 Stunden mit dem Auto über Brücken, durch
Tunnel und  unzählige Fjorde nach

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Skjervøy
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
Schöne Landschaften? Nun, unsere Abfahrt um 17:00 Uhr in Tromsø
begannen wir bei einer gefühlten Tageszeit von 21:00 Uhr. Die
Landschaften hatten sich schon beim Sonnenuntergang um 15:00 Uhr
begonnen zu verstecken. Unsere gefühlte Abfahrtszeit war dann unsere
tatsächliche Ankunftszeit im 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Orca
Camp
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    ,
das von Frank Wirth und seiner Wal-erfahrenen Pico Sport Crew
organisiert wurde. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    Denn ich weiss etwas großartiges wird passieren!
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Mit
Babyöl auf der Haut, etwas Shampoo im Anzug und Melkfett an Händen
und Füssen, rutschflutschte ich am nächsten Morgen in den 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Squadra
Anzug
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
Das Babyöl ist Chris Redl's erste Wahl. Nik Linder macht's mit
Schaum und  
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      René
Trost schwört auf das Melkfett. Ich dachte mir alle guten Dinge sind
drei und manchmal ist mehr einfach mehr und eben nicht weniger. Wie?
Na Ihr wisst schon!
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Kaum
hatte uns unser Kapitän  Emanuel Goulart aus der kleinen Marina
geskippert, sichteten wir die ersten Schwerter, die sich durch die
dunkle Wasseroberfläche schnitten. Meine erste Orca Begegnung!
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Je
dichter wir ihnen kamen, desto deutlicher hörte und sah man ihren
Blas. Die warme, feuchte Ausatemluft beim Auftauchen, die von weitem
schon zu sehen ist und deren Geräusch mir beim näherkommen einen
wohligen Schauer über den Rücken jagte. Der Begriff Ehrfurcht kommt
mir als erstes in den Sinn, Ehrfurcht, aber ohne Furcht.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;!--EndFragment--&gt;  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/raph-orc-foto001ma.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orc-fin-sun006ma.jpg" alt="©peter schneider" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orc-fin-clo-a004ma.jpg" alt="Schwert eines Orcas kurz vor dem Abtauchen" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Orcinus
orca
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
– der 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Wal
aus dem Reich der Toten
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Schwertwal
und Killerwal 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      sind
 recht martialische Namen für diese schönen Tiere. Aber gut, die
haben wir Menschen ihnen ja gegeben. Seit den ersten  Beobachtungen
durch Walfänger, wird über ihre grausam erscheinenden Jagdmethoden
berichtet. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Und
seit der ersten „
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Blue
Planet
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      “
Ausstrahlung wissen selbst Kinder, dass Orcas  Walbabys anderer
Walarten, von ihren Müttern trennen, um sie zu töten und hinterher
nur die Zunge des getöteten Babys zu fressen. Auch Berichte darüber,
wie sie weisse Haie erlegen, um dann nur deren fette Leber zu
fressen, machten schon die Runde. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die
Art (
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Orcinus
orca)
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
ist das grösste Mitglied der 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Delfin
Familie
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
reiht sich dann aber wieder in die Ordnung der Wale 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        (
Cetaceans)
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
also der 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Meeressäuger
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
ein. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Wer
denkt 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Delfine
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
sind immer 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        „die
Guten“
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
also sympathische, freundliche, liebevolle Tiere, der irrt. Nur um
sich paaren zu können, bringen Bullen durchaus mal ein Delfinbaby
um. Sie quälen auch mal einen Kugelfisch, um sich an seinem Gift
berauschen zu können. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Vielleicht
haben wir deshalb ja diese Affinität zu ihnen. Wie wir Menschen
tragen sie eine dunkle Seite in sich. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Killerwal
und Killer Primat
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Angeschwipst
hauen wir uns die Gänseleberpastete, oder den lebendig ins kochende
Wasser geworfenen Hummer in den Wanst. Ganz zu schweigen von all den
unter erbärmlichen Lebensbedingungen industriell gezüchteten
Tieren, von denen viele nicht nur umsonst sterben, sondern schon
umsonst geboren werden, weil sie praktisch als verdorbene Wurst im
Abfall landen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Um
den Bogen zurück zu den Orcas zu bekommen, sei hier kurz erwähnt,
dass der Walkadaver ohne Zunge nicht ungenutzt bleibt. Bis seine
Gebeine von Würmern und Bakterien blankgeputzt sind, kommt er der
ganzen Nahrungskette in den Ozeanen zu gute. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die
Orcas, zu denen wir ins Wasser wollen, ernähren sich hauptsächlich
von Fischen. Hier in Norwegen folgen sie 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Heringsschwärmen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
die sich in den Fjorden zum laichen versammeln. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ihr
soziales Verhalten und ihre Intelligenz zeigt sich einem, wenn man
mit der richtigen Kleidung zu ihnen ins 5-6°C kalte Wasser geht. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mich-boat01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Unser
erster 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Pod

      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      war
am frühen Morgen schon in 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Fresslaune
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .
Man sah wie die Tiere von einem eher entspannten  Abhängen in den

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Jagdmodus
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
wechselten. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Das
auf - und abtauchen fand nun schneller und in kürzeren Abständen
statt. Möwen gesellten sich dazu und an der Wasseroberfläche war
ein Teppich aus kleinen Bläschen auszumachen. Zeit ins Wasser zu
gehen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/drone0005-2bma.jpg" alt="underwatercam- orca camp norway 2018" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ein
Bein über der Bordwand hängend, die Kamera auf dem Schoss, warteten
wir auf das Zeichen von unserem Guide und Skipper Emanuel. Als das

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        „GO“
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
kam glitt ich ins 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        kalte,
dunkle Wasser.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Kalt? Überraschender Weise blieb ein Schock und sogar ein
unangenehmer Schauer völlig aus. Ich hatte das Gefühl, dass ich
nicht einmal nass wurde in meinem Squadra 7mm Nasstauchanzug. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Diese
erfreuliche Wahrnehmung war kurz, denn jetzt ging es ab und ob warm,
kalt, trocken oder nass war total egal. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ein
undurchdringlich erscheinenden 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Vorhang
von Heringen 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      öffnete
sich unter uns und  gab die Bühne für die Orcas frei. Natürlich
nicht aus Freundlichkeit, sondern aus reinem Überlebenswillen teilte
sich der Heringsvorhang. Orcas waren jetzt rechts, links, vor und
unter uns. Manchmal schienen die Wale einfach nur friedlich durch den
Schwarm von Heringen zu schwimmen. Im nächsten Augenblick stürzten
sie sich dann 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        kopfüber
hinein in den Schwarm
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
bremsten mit den Brustflossen ab, brachten 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        die
Fluke 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      nach
vorn, um dann in einer 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Rückwärtsrolle
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
mit der Fluke in den Heringsschwarm zu schlagen. Anschliessend wurden
die benommenen und verletzten Heringe, einer nach dem anderen, aus
dem Wasser gepflückt. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Dieses

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        akrobatische
Jagdmethode 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      präsentierten
sie uns wiederholt in Einzel- und auch Gruppendarbietungen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Zwischen
den Akten 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      kamen
sie dann mal eben bei uns vorbeigeschwommen. So als würden sie sich
etwas 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Applaus
abholen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
wollen. Da meine Hände aber mit der Kamera beschäftigt waren könnte
ich nur zustimmend nicken und innerlich im Stillen Danke sagen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Dankbar
war auch der ein oder andere 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Heilbutt
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
der hier einen Happen schmarotzen konnte. An der Wasseroberfläche
waren es die Möwen, die sich die zur Oberfläche treibenden Reste
der Mahlzeit zu schnappen versuchten. Ihre Schreie hörten sich eher
fordernd, als dankbar an: 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „
      
                      &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        mehr,mehr,mehr
...“
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orca001b-1a70b5c5.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Plötzlich
war dann wieder Ruhe und die Orcas verliessen die Szene. Der
Heringsschwarm sank zurück in die Tiefe und ließ auf dem

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Schlachtfeld

      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      nur
noch vereinzelte, ungefressene Opfer zurück. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Seltsam
dachte ich und nutzte die Zeit mal nachzufühlen,wie ich mich nach 15
Minuten im kalten Wasser so fühlte. Cool wäre die falsche
Beschreibung. Bis auf Finger, Zehen und kleinere Rinnsale kalten
Wassers, die mir beim Abtauchen langsam den Rücken hinunterkrochen,
fühlte sich alles recht komfortabel an. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ein
wahrlich kleiner Preis für das Privileg, solch einem Spektakel
beiwohnen zu dürfen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Und
dann waren sie wieder da. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Ein
großer Bulle
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
kam 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        majestätisch
und selbstbewusst
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
langsam auf mich zu. Bevor er ganz an mir vorbei war, drehte er noch
einmal den Kopf zu mir ein und 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        schien
mir zuzunicken
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Gänsehaut!

      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Einige
Tiere scheinen hier einfach ihr Ding zu machen. Ob du Mensch oder
Möwe bist, macht keinen Unterschied. Andere wiederum schauen dich
sehr genau an, während sie dich obendrein noch mit ihrer 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Echoortung
„
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
                          
          durchklicken
        
                        &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        “.

      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Wenn
mir kalt gewesen wäre, hätte ich es bei diesem, allerspätestens
aber beim nächsten Erlebnis  vergessen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mich-orc-aaa010ma2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orc-hunt-aaa004bma.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Im
Glauben die Szene wäre vorüber, wollte ich die
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        
Aufnahme stoppen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .
Gerade als mein Daumen begann den Knopf durchzudrücken 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        begann
die Zeit einerseits in einer extremen Zeitlupe abzulaufen,
andererseits schien sie sich selbst überholen zu wollen.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
In dem Moment, als der Knopf das Stopsignal an die Kamera
übermittelte, 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        begann
ein Schwarm Heringe das Fliegen lernen zu wollen.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Noch bevor ich 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        „Shit“
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
denken konnte und das Abschalten der Kamera nicht mehr stoppen
konnte, drückte ich wieder den Aufnahmeknopf. Wie die Kamera meine
Anweisungen interpretieren würde, wusste nur der Geier und sie
selbst. Die Heringe mussten mittlerweile 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Richtung
Alpha Centauri 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      unterwegs
sein und ich wäre Ihnen gern durch ein Wurmloch gefolgt, als ich zu
realisieren begann, dass es sich bei dem, was sich da auf mich
zubewegte, um den offenen 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Rachen
eines Finwals 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      handelte.

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Dünner
Hering 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      hatte
man mich in meinem Leben schon oft genannt, aber noch nie hatte ich
mich selbst tatsächlich so sehr als einen wahrgenommen, wie in
diesem Augenblick. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Das
ist natürlich gelogen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,
denn in diesem kurzen Moment gab es 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        keinen
Platz für Gedanken oder Interpretationen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Es
gab keine Zeit zum Staunen oder sich zu ängstigen.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Als der hinterher galoppierende Geist dann irgendwie zu dem Geschehen
aufschliessen konnte, war es auch schon wieder vorbei. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Wo
gerade noch Heringe waren
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ,

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        schwamm
ich jetzt in einem Schwarm von Fragezeichen, inmitten eines Meeres
der Sprachlosigkei
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      t.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Unser
Skipper Emanuel, der das Ganze vom Boot aus beobachten konnte,
erzählte uns später, dass sich der Wal sich genau zwischen Michael
auf der einen Seite und Raphael und mir auf der anderen Seite, 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        mit
offenem Maul aus dem Wasser schraubte
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      .
Auf der Welle die er dabei erzeugte, surften wir  ungewollt von ihm
weg. Viel Platz war nach Emanuels Aussage nicht zwischen Wal und uns.
Umso erstaunlicher ist es, dass uns nicht eine der 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        über
40 Tonnen Wal 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      gestreift
hat. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Zugern
würde ich wissen was die Wahrnehmung des Wals war. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Hat
er uns wahrgenommen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
und ist er  bewusst ausgewichen,
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        
oder hatten wir einfach nur Glück?
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/fin-feed002ma.jpg" alt="Finwal der im Begriff ist eine Heringsschwarm zu schlucken" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Hier noch einmal in bewegtem Bild
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mich-moew001b.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        So,
die ersten 20 Minuten im kalten Wasser der Fjorde waren vorüber 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      und
ich fragte mich was jetzt eigentlich noch kommen sollte. Kaum zu Ende
gedacht raste unerwartet und fast ungesehen, 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        ein
Buckelwal von hinten kommend an uns vorbei.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Eins
wurde mir klar, wenn man hier im Wasser ist, hat man keine Chance
vorherzusehen von wo sich das 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        nächste
Fressgelage
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
nähert. Sicherlich von irgendwo da unten, wo die Heringe im dunklen
Wasser schimmern. Aber wenn die das Fliegen lernen wollen, kann man
eigentlich nur noch auf die Wale hoffen, dass sie es zu vermeiden
verstehen, sich an einem falschen Hering zu verschlucken. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      So
verbrachten wir die nächsten sechs Tage. Etwas weniger spektakulär,
aber jede Begegnung mit einem Tier ist einmalig und unvergleichlich.
Von oberflächlichen Begegnungen im Vorbeischwimmen, bis zu Momenten
in denen einem die Tränen vor Glück in den Augen standen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ich
war überrascht zu sehen, wie viele Boote sich in den nächsten Tagen
zum Whale watching hier in den Fjorden einfanden. Manchmal schien es
so, als würden die Tiere sich gestresst fühlen. Statt sich ganz 
auf die Jagd konzentrieren zu können, mussten sie auch noch darauf
achten nicht mit Booten zu kollidierten. Kaum hatten sie sich von
einem Pulk Boote befreit, näherte sich schon die nächste Armada. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Das
ist die andere Seite, des sonst positiv zu bewertenden Trends, dass
immer mehr Menschen sich   von der Natur und ihren Schauspielen so
angezogen fühlen. Menschen, die ihren unschätzbaren Wert erkennen
und die Bereicherung, die Erlebnisse in der Natur für ihr Leben
darstellt. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Sie
sind es, die zu Botschaftern für die Natur werden. Die sich gegen
die Zerstörung der natürlichen Lebensräume von wilden Tieren
stellen und sich für ihren Schutz einsetzen. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Diese
Art des Tourismus verändert nicht nur etwas im Bewusstsein derer,
die dafür Geld bezahlen, sondern  ins-besondere auch bei denen, die
es damit verdienen ( können).  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Norwegen
ist (noch) eine Walfangnation.  Trotz dem das Fischereiministerium
die Quoten erhöht, werden immer weniger Wale gefangen. Noch steht
Walfleisch auf der Speisekarte einiger Restaurants und wird auf
Märkten sogar als Souvenir verkauft. Aber der Widerspruch mit
Walfang und Waltourismus gleichermassen Geld zu verdienen, wird auch
den Norwegern langsam bewusst. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ob
es nun Waltourismus, Tauchtourismus oder eine andere Art des
Naturtourismus ist, die Dosis und die Herangehensweise macht den
Unterschied. Sollten wir den Tieren einen gewissen Stress zumuten, um
 langfristig mehr und mehr Fürsprecher, Unterstützer und Fans für
sie zu gewinnen? Ich denke ja, aber mit Augenmass und
(Selbst)Verantwortung. Je mehr wir uns in der Natur aufhalten, über
sie lernen und das staunen dabei nicht verlernen, desto mehr wird uns
bewusst, dass wir ein Teil von ihr sind und dass wir ohne sie NICHTS
sind.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Wie
so oft macht es die Balance und der kritische Blick in den Spiegel,
den man sich ohne Schleier öfter mal stellen/gönnen sollte.  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orc-breat002ma.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Michael Winter: mit Buckelwalen wach werden
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/aurora01wm.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orca001b.jpg" length="99858" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 11 Jan 2019 23:15:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.underwatercam.tv/von-killerwalen-und-primatenba1fde31</guid>
      <g-custom:tags type="string">wale,killerwale,orca,schwertwale,whale,watching,buckelwale,finwale,mares,add,water,easydive,prowin,pro,nature,norwegen,fjord,tromsö,schnorcheln,arktis,nordlichter</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/orca001b.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der lange Weg nach Norden </title>
      <link>https://www.underwatercam.tv/der-lange-weg-nach-norden-oder3bfc82c0</link>
      <description>Wenn die Lebensbedingungen sich in einem Gebiet verschlechtern, zieht eine Gruppe, ein Clan, ein Volk oder eine Spezies dauerhaft oder zeitlich begrenzt an einen Ort wo dies leichter ist. Die Buckelwale gehören zu einer dieser Spezies. Hätten sie das nicht tun müssen, hätten wir sie nicht an den Rand der Ausrottung gebracht.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Vor ein paar Monaten verliessen Sie
jene Breiten
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , in denen das Überleben für sie immer härter  wurde.

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die Nahrung wurde knapp
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und ihre 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Babys würden dort keine Chance
haben, ihre ersten Lebensmonate  unbeschadet zu überstehen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Also
begaben sie sich auf die lange, lange 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Reise Richtung Norden. Sie
durchquerten den großen Ozean 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    und legten mehr als sechstausend
Kilometer  zurück, bis sie ihr Ziel erreichten. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Hier wurden sie schon freudig und mit
offenen Armen erwartet.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Endlich konnten sie sich ausruhen und ihre
Babys, falls die nicht schon auf der Reise geboren wurden, in
Sicherheit zur Welt bringen. Aber das mit dem Willkommen und der
Sicherheit war nicht immer so. Vor nicht allzu langer Zeit
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       haben wir
sie noch gejagt und getötet
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Das man sich das heute kaum noch
vorstellen kann spricht für die menschliche Gabe unsere Positionen
zu hinterfragen, zu überdenken und unsere ethischen Grundsätze zu
ändern und anzupassen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Dennoch erscheint es wie ein Wunder,
dass sie uns die Massaker die wir unter ihnen anrichteten,  verziehen
haben.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/DSC01134sm.JPG" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Es ist Juli in Tahiti und wie jedes
Jahr machen wir uns vor Aufregung fast ins Höschen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , wenn von den
ersten Sichtungen berichtet wird. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Megaptera novaeangilae – Die
grossen Flügel von Neu-England 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    sind wieder da!. Was für ein im
wahrsten Sinne des Wortes beflügelter Name für diese wundervollen
Tiere. Im deutschen Sprachgebiet nennen, bzw. schimpfen wir sie wenig
poetisch 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Buckelwale.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Und auch im Englischen benutzt man die eins zu
sein Übersetzung 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Humpback Whale.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Ganz ist die Herkunft des Namens
nicht geklärt. Eine Erklärung geht auf die Beobachtung zurück,
dass sie 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      beim Abtauchen einen Buckel machen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/humpback-back_1366.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mega(aptera)  sind aber nicht nur ihre
Brustflossen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , die ein drittel ihrer Körperlänge ausmachen, sondern
auch noch
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       ein paar andere Eigenschaften der Spezies.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Sie sind mit ihren bis zu 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      18 Metern
Länge und den 35 Tonnen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , die sie auf die Wage bringen, nicht die
Eindrucksvollsten unter den Walen. Sie liegen  damit im Bereich der
Pottwale, aber hinter den Finn- und noch
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       weiter hinter den Blauwalen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
Letztere lassen sie mit ihren über 30 Metern und fast 200 Tonnen
Gewicht, doch eher schmächtig erscheinen.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Buckelwale tauchen auch
nur selten tiefer als 50 Meter 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    und das meist nicht einmal 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      30 Min
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    uten
lang. Nahezu lächerlich im Vergleich zu den über
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       3000 Metern Tiefe,
in die Pottwale vordringen und jagen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mega sind aber sicherlich auch die
Gesänge der Männchen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , die man im Wasser nicht nur hört, sondern
die einem regelrecht die Alveolen flattern lassen. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Tausende Kilometer
pflanzte sich der Sound in den Ozeanen fort
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , bevor ihn die

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „Lärmverschmutzung“ 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    durch Schiffe und Sonar zu überdecken und
stören begann. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der ansteigende
Lärmpegel in den Meeren, auch für die 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      zunehmenden
Orientierungsprobleme,
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     die dann oft in
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Massenstrandungen

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    verschiedener Walarten enden, verantwortlich ist.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Bei den 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Walgesängen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     handelt es sich
nicht nur um Tier-Geräusche, sondern
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       wahrhaftige Lieder mit sich
wiederholenden Strophen 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    und Themen. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Jedes Jahr werden die Lieder
länger
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , so als würden sie auf Grund der
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       zunehmenden
Lebenserfahrung, mitwachsen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Ob sie wohl auch
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       über Generationen
weitergetragen werden?
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die Komplexität der Gesänge
übertrifft womöglich sogar die der menschlichen Sprache.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Davon
ausgehend erscheint die meist angeführte Antwort auf die Frage: 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       „WARUM machen die das eigentlich?
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    “ Antwort: „Sie ist Teil der
Kommunikation während des 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Paarungs- und des Fressverhaltens!“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
...doch sehr platt.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wir schaffen es leider nicht oft, über
den eigenen Tellerrand zu blicken: F-F-F = Fortpflanzen, Fressen,
(Fernsehen). Sagte ich schon, dass ich das eigentlich zu platt finde?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die Sprünge oder das Breaching, wie
man im Englischen sagt, sind ein weiteres Mega
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , dieser Spezies.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Um 35
000 kg vollkommen aus dem Wasser zu katapultieren
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , erfordert es einer
unvorstellbarer Energie. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, würde
das auf den Menschen übersetzt heißen, dass ein Zweimeter Mensch
sich mit Flossen ganz aus dem Wasser schießen könnte, selbst wenn
er 1500kg wöge.
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Erklärt wird dieses Verhalten wieder
als Mittel der Kommunikation. Also um z.B.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Rivalen zu beeindrucken
und um dadurch Hautparasiten loszuwerden
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Ich denke ja sie machen
das
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      , weil sie einfach enorm Spaß daran haben. Sie kommunizieren ihre
Lebensfreude und dass ein paar Parasiten dabei ihren Kopf verlieren,
ist ein willkommener Nebeneffekt. 

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whaleDSC03133b.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Spass mit Walen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Und das ist 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      die fast perfekte
Überleitung  zum Themenblock Spaß mit Walen – Erfahrungen aus
erster Hand.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Kurz erklärt sei aber vorher noch, 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      wie
es zur Reiselust der Buckelwale kommt.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Tahiti
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     ist neben Cook Islands, Tonga,
Fidji und Australien, nur ein 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Winterdomizil der südlichen
Buckelwale.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Mit dem Einbruch des 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      antarktischen Winters 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    verlassen sie
ihre 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Fressgründe in der Antarktis. Mit den fallenden Temperaturen
sinkt dort auch ihre Hauptfutterquelle Krill, in tiefe, für sie
unerreichbare Wasserschichten ab
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Mit der geringeren Futter-sprich
Kalorienzufuhr hätten sie 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      nicht mehr genug Energie um ihre
Körpertemperatur, in dem kalten Wasser aufrechtzuerhalten.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Die 12
tausend Kilometer lange und strapaziöse Reise in tropische Gewässer,
während der sie für fast sechs Monate keine Nahrung aufnehmen, hat
trotzdem noch eine bessere Kalorienbilanz, als der Verbleib mit in
der kalten Antarktis.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ihr Nachwuchs hätte zudem in der Kälte
und in der Anwesenheit von Orcas kaum eine Überlebenschance.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Fasten in Tahiti ist also die bessere
Alternative.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Einmal im Jahr all die alten Schlacken und Gifte im
tropisch warmen Wasser aus dem Körper schwitzen, kann nicht nur
gesund, sondern auch sehr angenehm sein. Als positiver Effekt der

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Warmwasserkur, fallen dabei auch noch all die Seepocken von der Haut
ab
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und sorgen für ein leichtes, beschwingtes Lebensgefühl, ...eben
einfach zum Sprünge machen
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wie immer, wenn ich in Tahiti bin, gehe
ich mit dem 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mares Diving Center Fluid auf Whale Watching Tour. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    Ich
freue mich 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      meine alten Freund Thierry Zysman und Yannis Saint-Pe 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    an
Bord zu treffen. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Thierry beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den
Walen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , die jedes Jahr nach Französisch Polynesien kommen. Er ist
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
Autor zahlreicher Bücher
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und oft bei den Walausfahrten als Guide mit
dabei. Mit nicht nachlassender Begeisterung teilt er sein Wissen und
seine Erfahrungen mit den Gästen. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mit Yannis, dem Besitzer des
Tauchcenters Fluid, habe ich Ende der  90iger Jahre meine ersten
Tauchgänge in Französisch Polynesien gemacht.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Am Rande sei noch
kurz angemerkt, das wir drei 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      gemeinsam im Jahr 2002 in Moorea für
„DAS Traumschiff“gedreht haben
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Das ist allerdings eine andere
Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Dem Whale Watching geht immer ein Whale
Searching voraus.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Das kann mal ganz schnell zum Watching werden, sich
aber auch etwas hinziehen. Es kann aber durchaus auch nur mal beim
Searching bleiben.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die Tiere halten sich in der Regel sehr
nah an der Küste der Insel auf.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Die verschiedenen Whale Watching
Anbieter kooperieren und teilen sich Sichtungen der Wale über VHF
mit.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Schöner als die Position mitgeteilt zu
bekommen, ist es natürlich sie selbst zu finden.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/thierry-chris01b.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „War das gerade einen Blas da am
Horizont, oder nur eine Welle, … vielleicht eine Fluke oder doch
nur ein kleines Boot im Augenwinkel?“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Manchmal glaubt man zu halluzinieren

    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    und manchmal ist man einfach nur 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      sprachlos vor Überraschung, wenn
sich wie aus dem Nichts fünfunddreissig Tonnen Wal aus dem Wasser katapultieren.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    „Das war mit Sicherheit kein Boot und
auch keine Welle,
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       aber war das jetzt echt???“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Und dann wird es Wirklichkeit!
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Weil
alle, inklusive man selbst einfach
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       unkontrolliert schreien, jubelt,
bis über beide Ohren grinsen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und jeder jedem zunickt, so als wolle
man sich das Erlebte noch einmal bestätigen lassen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Beim Kapitän, dem Guide und anderen
mit Erfahrung beginnt im Kopf die Analyse der Situation. Ist das ein
Männchen, Weibchen, eine Mutter mit Kalb oder eine Gruppe
Halbwüchsiger? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Da wir ja gern, sehr gern zu den Walen
ins Wasser wollen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , spielen diese Fakten ein wichtige Rolle.

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Halbwüchsige Männchen sind rastloser als erwachsene Bullen, die
vielleicht ein Ständchen zum Besten geben 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und sich dafür 20
Minuten kopfüber singend in das tiefe Blau des Pazifiks hängen.

    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Aber ideal den Tieren in ihrem Element, im Wasser zu begegnen, sind
erfahrene Mütter mit ihren Kälbern. Um Energie zu sparen 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    – wir
erinnern uns – die erwachsenen Tiere fressen für mehrere Monate
nicht und haben obendrein noch eine lange beschwerliche Rückreise in
die Antarktis vor sich – 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      rasten die Mütter gern für runde zwanzig
Minuten dösend auf ca. zwanzig Meter Tiefe.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die Kleinen, oder besser gesagt Jungen,
denn ihr 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Gewicht beträgt bei der Geburt schon fast eine Tonne,﻿
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
können noch nicht so lange tauchen und kommen nach
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       fünf bis zehn
Minuten wieder zur Oberfläche
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Daraus lässt sich für uns 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ein
Rhythmus ableiten
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Drei Tauchgänge des Kleinen, ... Entschuldigung
Jungen, macht einen Tauchgang der Mutter. In der Zeit bewegen sie
sich kaum vom Fleck, sofern sich alle „Watcher“ diskret und
rücksichtsvoll verhalten. Nach dieser Sequenz wechseln sie dann
meist den Platz und wir Watcher werden wieder zu Searchern. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/IMG_1352.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ein Blas, die feuchte Ausatemluft des
Wals durchbricht die Wasseroberfläche
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      ein schwarzer, nasser
Rücken reflektiert die Sonnenstrahlen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . Dann ein zweiter Blas und ein
eindeutig größerer Rücken. Das sieht nach einer 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Mutter mit einem
Kalb
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     aus. Yannis  manövriert das Boot langsam in die Richtung der
Wale.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Zum Schutz der Tiere müssen Boote einen Abstand von mindestens
50 Metern halten.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Als wir uns diesem Bereich nähern hebt sich erst
eine große und dann eine kleinere Fluke aus dem Wasser. Das bedeutet, dass Mutter und Kind abtauchen und 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      wir uns weiter in Geduld
üben müssen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Blick auf die Uhr – in fünf bis zehn Minuten können
wir mit dem Auftauchen  des Kleinen rechnen. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Aber was ist mit dem dem
Akrobaten, dem Springer, war das die Mutter oder etwa noch ein
anderer Wal? 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    Bevor der Gedanke zu Ende gedacht ist kommt etwa
einhundert Meter von uns das Junge wieder an die Oberfläche. Thierry
und Yannis bedeuten uns mit einem kurzen
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       „get ready“, uns mit
Flossen, Maske und Schnorchel bereit zu halten
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .  Thierry ist der
erste im Wasser und evaluiert die Situation.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       „Walemann“ dreht
sich auf die Seite und streckt die lange Brustflosse in die Höhe,
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
lässt sie auf des Wasser klatschen, um sie dann wieder 'gen Himmel
zu strecken. 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Thierry zeigt auf sein Ohr. Er hört
einen Sänger  und signalisiert uns ins Wasser zu kommen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Ninjalike gleiten wir so geräuschlos
wie möglich ins Wasser.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Wie im Briefing besprochen bleiben alle
zusammen hinter Thierry. Die Wale fühlen sich sicherer wenn sie uns
als Einheit in einer Richtung ausmachen können und wir nicht
verstreut und diffus wie ein Netz, dass sich um sie schließt,
erscheinen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalesDSC03538.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Das Junge beginnt auf uns zuzuschwimmen
und ich denke nur, hoffentlich funktioniert das Bremsen mindestens
halb so gut wie das Beschleunigen. Wer bremst ist feige scheint es zu
meinen und mutig ist der, der sich ungebremst in die Kurve legt.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Mit den
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       langen Brustflossen können sie
sehr gut und präzise navigieren.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Enge Kurven zu schwimmen sind damit
kein Problem. Nachdem es 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      allen beim vorbeischwimmen einen kurzen,
aber tiefen Blick in die weit aufgerissenen Augen geworfen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     hatte,
verabschiedete es sich mit einer imposanten, 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      von seiner Fluke
generierten Welle.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Spasspunkte hatte das Walkind in der
ersten Runde sicher mehr ges
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    ammelt, als wir noch leicht
verunsicherten Menschenkinder.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Im Hintergrund taucht die Mutter
plötzlich aus der Tiefe auf. Ganz langsam, ohne jegliche Bewegung
schwebt sie langsam zur Oberfläche. Dort angekommen erwartet sie das
Kälbchen schon. So als wolle es ihr von seiner neuen Entdeckung
berichten. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Offenbar gab es Mutters Segen, denn
nach dem Motto – mehr Speed = mehr Spass und „schau mal Mama“ 
geht es in die zweite Runde.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalesDSC03203.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Vertraust du mir, vertrau ich dir ist
mein Mantra für den nächsten Akt. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    Ich nehme mir fest vor 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      nicht
wieder meine Flossen zu filmen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , mit denen ich
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       in der ersten Runde
versuchte mich rückwärts schwimmend aus der ballistischen Kurve des
kleinen Wals zu bringen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Auf Runde zwei folgt Runde drei
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     und
während bei uns das Vertrauen in die Körperkontrolle des Walkindes
wächst, verliert es mit der Zeit das Interesse an uns als
Spielgefährten. Vielleicht hat es sich aber auch nur 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      hungrig getobt
und braucht nun einen Schluck aus Mutters Zitze?
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Walmilch ist übrigens die fetteste und
energiereichste Muttermilch im Tierreich.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Die Jungen müssen in
kürzester Zeit Gewicht zulegen, um die lange Reise zurück in die
Futtergründe der Antarktis zu bewältigen.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Bis zu 100 Liter
Muttermilch steht täglich auf dem Speiseplan.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    .
Während das
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Walbaby  täglich um die 90kg zunimmt, verliert die
Mutter bis zur Ankunft in der Antarktis, ein drittel ihres
Körpergewichts, also rund 10 Tonnen!
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Die beiden tauchen gemeinsam, entlang
der tanzenden Sonnenstrahlen, die sich in der Tiefe
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     wieder in einem
Punkt vereinen ab, um im tiefen Blau des Pazifiks zu verschwinden.
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Erst jetzt wird mir der Soundtrack des
singenden Wals im Hintergrund bewusst,
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     auf den uns Thierry anfangs
schon aufmerksam gemacht hatte.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whaleDSC02998-9e845089.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Tatsächlich kann man 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      den Gesang
schnell überhören, wenn man so an der Wasseroberfläche
herumdümpelt. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    Neben der aufregenden Interaktion mit dem kleinen Wal,
dominierte 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      das plätschernde Wasser im Ohr und die Atemgeräusche
durch den Schnorchel
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , die auditive Wahrnehmung.
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       Vorsichtiges,
langsames Atmen verbessern das Hören 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    und man ist geneigt einfach 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      mal
eine Atempause einzulegen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Ein paar Reihen näher kommt man an das
Konzert heran, wenn man einfach
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       ein paar Meter hinabtaucht. 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    Kein
Plätschern, kein Atmen und die 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Soundwellen scheinen direkt vom
Wasser in den Körper überzugehen, um dort weiterzuschwingen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    . 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Man
könnte sagen der Wal singt nun in uns.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     Nach einigen Tauchgängen
kommt es mir vor, gewisse Formen in der blauen Wüste erkennen zu
können. Und tatsächlich, Mutter und der kleine Walemann hängen
offenbar 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      noch ein paar Reihen weiter vorn in dem unendlich großen
Konzertsaal. Oder ist es die größte Badewanne der Welt, aus der
heraus der Tenor sein Ständchen gibt? Ein Schlaflied für das Kleine
oder ist es ein Liebeslied für die Dame?
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Während ich noch voller Entzücken ins
Blaue horche und schaue, streben 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      beide nun langsam wieder der
Wasseroberfläche entgegen. Auf dem Weg  halten sie kurz inne, um
dann wie vom Stachelrochen gestochen, in die blaue Wüste
wegzutauchen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Es dauerte einen Moment bis ich
realisiere was da gerade abgeht. Die Kamera läuft noch und als ich
die Wasseroberfläche erreiche höre ich 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      jemanden rufen : „ breach,
breach“ als sich 50 Meter entfernt von mir ein Wal aus dem Wasser
katapultiert und krachend wieder ins Meer eintaucht.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Was für ein Finale!
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Das Orchester spielt noch  als unsere
Helden Flosse an Flosse in den Sonnenuntergang schwimmen.
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalesDSC02545.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/selfieDSC02898.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalesDSC03203.jpg" length="265420" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 18:44:16 GMT</pubDate>
      <author>183:718482467 (Peter Schneider)</author>
      <guid>https://www.underwatercam.tv/der-lange-weg-nach-norden-oder3bfc82c0</guid>
      <g-custom:tags type="string">Migration,Tiere,Menschen,Wale,Buckelwale,Tahiti,Arktis,Antarktis,whale,watching,pazifik,südpazifik,stock,footage,video,tauchen,freitauchen,schwimmen,schnorcheln</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/whalesDSC03203.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das richtige Gepäck fürs Paradies</title>
      <link>https://www.underwatercam.tv/das-richtige-gepaeck-fuers-paradiesa53cb920</link>
      <description>Die Gepäckbestimmungen bei den Airlines werden immer unübersichtlicher und restriktiver. Als Taucher, der vielleicht noch mit einer Kamera unterwegs ist, muss man sich da vorher schon richtig Gedanken machen, um sich die Reise nicht schon beim Check in zu vermiesen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/gang01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Das seltsame am Paradies ist ja, dass
es immer weit von dem Ort entfernt ist, an dem man sich gerade
befindet. Und der Spruch 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      „Home sweet home“
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , drückt
paradoxerweise gerade dann am besten unseren Gemütszustand aus, wenn
wir weit von zu Hause entfernt sind, … uns  also quasi nah am
Paradies befinden!
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Grübel!
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wie dem auch sei, meine Taschen sind
gepackt.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wie immer reise ich mit einem Haufen
Gepäck, Tauch- und Videoausrüstung. Trotzdem habe ich noch einigen
Platz in meinen Taschen. Es ist ja eigentlich auch nicht zu schaffen, den
    
                    &#xD;
    &lt;a href="http:// http://shop.mares.com/de/diving/accessories/bags.html?region=eu&amp;amp;switch=1" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.mares.com/shop/de-DE/cruise-backpack-pro.html?___SID=U" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        Mares Cruise Bag Pro
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     bis  zum Rand zu füllen, ohne das Gepäcklimit der meisten
Fluggesellschaften zu knacken. Die Gewichtsgrenzen schmelzen ja seit
Jahren wie das Eis an den Polkappen, was aber mit dem Klimawandel
nichts zu tun hat, ...glaube ich!?!?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die gute Nachricht ist, dass in den
letzten Jahren die Tauchausrüstungen leichter geworden sind, ohne
dabei an Zuverlässigkeit und Robustheit verloren zu haben.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Mein geliebter 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.mares.com/shop/de-DE/abyss-22-navy-ii-1.html?___SID=U" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        Abyss MR 22
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    
bleibt dieses mal also zurück. Ich habe mir aber vorgenommen mit dem
um einiges leichteren
    
                    &#xD;
    &lt;a href="http://shop.mares.com/de/diving/regulators-octopus/scuba-regulators/prestige-15x-4.html?attribute_id=92&amp;amp;option_id=120" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="http://shop.mares.com/de/diving/regulators-octopus/scuba-regulators/prestige-15x-4.html?attribute_id=92&amp;amp;option_id=120" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        Mares Prestige 15X
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     schnell Freundschaft zu schließen.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Eigentlich bräuchte ich mir bei den
Vorbereitungen für diese Reise um das Gepäcklimit gar keine
Gedanken machen. Ein Gepäckstück mit 23kg und ein zweites mit
nochmals 23kg für Tauchausrüstung sind erlaubt. Das verdient nun
mal wirklich das Prädikat taucherfreundlich, oder????
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
     ATN fliegt mich um den halben Globus
und bringt mich nach Hause, … nach Hause ins Paradies, weit, weit
weg von allem eigentlich.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Im Unterhaltungsprogramm der  Airlines
läuft der Film 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://youtu.be/huANAF7rd9I" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        „Te Moana Nui – The Vast Ocean“
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    , der
mich bestens auf mein Reiseziel einstimmt.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/91ac7153-d2a9-4ae5-ba28-80ddd699406c.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wie Ihr sicher schon erraten habt liegt
mein Reiseziel
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
       im Herzen des größten Ozeans 
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    unseres
Planeten. Er bedeckt 165 Millionen Quadratkilometer, was sage und
schreibe 46% der von Wasser bedeckten, und ein Drittel der gesamten
Erdoberfläche ausmacht. 
    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.airtahitinui.com/de-de" target="_top"&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Air Tahiti Nui 
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    bringt mich so ziemlich genau
in die Mitte des pazifischen Ozeans.  Französisch Polynesien, besser
bekannt als Tahiti, ist mein zweites zu Hause. Ich  bin dort zwar
nicht geboren, aber hier habe ich die meisten Tauchgänge meines Taucherlebens gemacht, ...und das kann ein Taucher doch sein zu Hause nennen, oder?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/gang01sm.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Tausende von Tauchgängen in neun
Jahren, unendlich viele, außergewöhnliche Begegnungen und
Geschichten zu erzählen. Französisch Polynesien ist wahrlich ein
Tauchparadies. Mein Paradies und zu Hause!
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Das „Land“ ist ein französisches
Überseeterritorium und erstreckt sich, in europäischen
Maststäben gemessen, von Norwegen bis nach Sizilien und von Portugal
bis hin zur Ukraine. Es besteht aus fünf Archipelen, mit rund 118
Inseln und Atollen, in mitten der Südsee. Da braucht es nicht viel
Phantasie sich vorzustellen, dass hier einiges unter der Wasseroberfläche los ist.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wo sonst kann man 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      mit Walen
schnorcheln, mit Delfinen und hunderten von Haien tauchen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
     –
und das auch noch in warmen, kristallklarem Wasser?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/pet-dolph01_bearbeitet-2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/pet-grey001_bearbeitet-1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Falls Ihr jetzt schon mit den Flossen
in der Hand und beschlagener Maske vor dem Bildschirm sitzt, habt Ihr
gerade noch genügend Zeit, um für klare Sicht zu sorgen. Ich packe
in der Weile mal meine Taschen aus und stelle Euch dann einige meiner
zweibeinigen und multiflossigen Freunde vor.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Zum Einstimmen ist hier schon mal der
Film 
    
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://youtu.be/huANAF7rd9I" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        „Te Moana Nui“
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
    aus dem Unterhaltungsprogramm der Air
Tahiti Nui, mit dem ich mir das Flugticket verdient habe.
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.mares.com/de-DE/home/" target="_top"&gt;&#xD;
        
                        
        Water
– just add Mares 
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mares.com/de-DE/home/" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
      !
    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Bis
gleich,
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Peter
the Vidiot
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/gang01sm.jpg" length="125776" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 17 Jul 2018 14:39:04 GMT</pubDate>
      <author>183:718482467 (Peter Schneider)</author>
      <guid>https://www.underwatercam.tv/das-richtige-gepaeck-fuers-paradiesa53cb920</guid>
      <g-custom:tags type="string">tauchen,airlines,gepäck,gepäckbestimmungen,fliegen,flughafen,tauchreise,urlaub,übergepäck,verreisen,fluggesellschaft,flugticket,reisegepäck,air,tahiti,nui,airtahitinui,23kg</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/gang01sm.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Manta Passion </title>
      <link>https://www.underwatercam.tv/manta-passionae4241b5</link>
      <description>Einzigartiges Ereignis einer Manta Paarung samt Kopulation gefilmt und jetzt auf ARTE  in einer schönen Doku über das Leben des  kleinen Sträflings Doktorfisches Manini zu sehen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die Paarung der Mantas jetzt auf ARTE TV

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;                          Es ist schon ein paar Jahre her als sich das Manta Pärchen vor meiner Kamera ein Stelldichein gab, bei dem es sogar zur Paarung, ja zur Kopulation kam. Bis heute ist es meines Wissens nach das einzige Filmdokument von einer Manta Paarung, bei der die Kamera bis zum Schluss Zeuge bleiben durfte. So einzigartig die Szene auch sein mag, wurde sie bisher noch nie in einer Dokumentation gezeigt. Es gab Anfragen von der BBC. Aber es stellte sich am Ende heraus, dass man nur genau wissen wolle, wo sie die Szene noch einmal selber drehen könnten. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Hier nun der link zur Sendung " Atolle- Kleinodien der Ozeane, in der nicht die Geschichte von Nemo oder Dory erzählt wird, aber die von dem kleinen Convict Surgeonfish - Acanthurus triostegus - Sträflings-Doktorfisches.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arte.tv/de/videos/077317-000-A/atolle-kleinodien-der-ozeane/" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
    Arte Mediathek
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und für all jene, die etwas mehr über die Paarung der Mantas erfahren und lesen wollen, hier nun wie es sich meiner Wahrnehmung nach zugetragen hat:
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Am Ende gibt es noch das Video der Paarung!
  
                    &#xD;
    &lt;!--EndFragment--&gt;  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mating04.1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Manta Passion
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Rangiroa heißt der Ort, an dem ich zu
Hause bin. Zumindest seitdem ich vor 6 Jahren meinen
Lebensmittelpunkt von Berlin in den Suedpazifik verlegte. Es ist das
zweitgrößte Atoll unseres Planeten und das größte der fünf
Archipele Französisch Polynesiens. Sein Name bedeutet „weiter,
grenzenloser Himmel. Er  beschreibt exakt das Phänomen , das einem
die Sinne bezaubert, wenn an einem windlosen Tag, die riesige
spiegelglatte Lagune am Horizont mit dem wolkenlosen Himmel zu
verschmelzen scheint.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    In Taucherkreisen ist der Name Rangiroa
allerdings für ein anderes Naturschauspiel bekannt. Seine
außerordentliche Konzentration von Großfisch. Besonders seine
enormen Haipopulationen, darunter graue Riffhaie, Silberspitzen Haie,
Seidenhaie und große Hammerhaie, ziehen Großfischfans aus der
ganzen Welt an.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Unterwasserfilmer machen die lange
Reise in die Mitte des Südpazifiks, um sie mit ihren Kameras zu
jagen.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Howard Hall, Jean-Michel Cousteau, Luc
Besson , Jean-Jacques Mantello,...und viele andere mehr. Ich hatte
sogar die große Ehre mit einigen von ihnen tauchen zu koennen. Meine
kleine 3 Chip Mini DV Kamera neben ihren riesigen Beta-, HD- und IMAX
3D- Kameras geparkt .Ich muss zugeben, dass ich dem Treiben nicht
ganz ohne Neid beiwohnte.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Straffe Zeitpläne allerdings, ließen
sie immer früher abreisen als ihnen lieb war.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Ich blieb hier, tauchte Tag ein Tag
aus, füllte Kassette  für Kassette , ... erst Mini DV und später
HDV. Auf der Suche nach der Schönheit in der Kreatur, ...in der
Natur. Auf der Jagd nach einer besseren Aufnahme als der
vorhergehenden, ...nach dem „perfekten Schuss“.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Und ich fragte mich ob sich meine
Ausdauer und Geduld eines Tages auszahlen wird?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    7. August 2006, das Atoll von Rangiroa
in Französisch Polynesien. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Es ist das Ende eines typischen
Drift-Tauchganges durch die Passage von Tiputa;
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    ...für alle die diese Gegend nicht
kennen, ...der Pass von Tiputa ist einer von zwei natürlichen
Kanälen, die den pazifischen Ozean mit der von einem Korallengürtel
umschlossenen Lagune des Atolls verbinden.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Sie sind die Lebensadern des Atolls. Um
ihre Mündungen herum konzentriert sich das Leben. Hier wird
gefressen, und sich reproduziert , ...wenn man nicht schon zuvor
gefressen wird. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wie dem auch sei, ...es ist also das
Ende eines dieser typischen Drifts, die im „Big Blue des
pazifischen Ozeans beginnen und im sogenannten Aquarium der
smaragdfarbenen  Lagune enden. Begrüßt von einer Gruppe Delfinen,
die hier seit Generationen zu Hause ist,  ... vorbei an der
eindrucksvollen Schule Barrakudas, die wie ein Tornado im
kristallklaren Wasser kreist, ... hinweg, über die ca. 300
Individuen zählende Garde von grauen Riffhaien, die den Eingang zur
Passage bewacht. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Der Grund des 55 Meter tiefen  Kanals
gleicht einer Mondlandschaft Die bis zu 7 Knoten starke Strömung
lässt hier kein Korallenwachstum zu. Trotz seiner Kargheit ist der
Pass ein Highway des Lebens. Migrationsweg für unzählige Spezies
auf dem Weg vom Ozean in die Lagune, ...oder  eben anders herum. Mit
den Pendlern kommen die Jäger, die schnell selbst zu Gejagten der
hier ansässigen Top-Predatoren werden. „Tamataroa“, wie ihn die
Polynesier nennen, ist einer von ihnen. In unseren Kreisen besser
bekannt unter dem Namen „Sphyrna mokarran“ oder großer
Hammerhai.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Ich bin zufrieden mit dem Tauchgang und
den Bildern, die ich an diesem Tag machen konnte. Schon gedanklich
mit diesem Tauchgang abgeschlossen, will ich gerade meinen Aufstieg
zur Oberfläche beginnen, als ganz unvermittelt noch ein Manta an mir
vorbeizieht. Er, oder besser Sie, ...wie sich später noch
herausstellen wird, schwimmt mit der Strömung in die  Lagune hinein.
Instinktiv beginne ich mit der Aufnahme und versuche dem Tier zu
folgen. Der Abstand zwischen uns wird jedoch von Sekunde zu Sekunde
größer. Ich fühle mich wie eine Schnecke auf der Pferderennbahn.
Gerade als ich die Aufnahme beenden will, kommt ein zweiter Manta in
Sicht .Er, ...und es handelt sich hier tatsächlich um ein männliches
Tier, ist gegen die Strömung ausgerichtet.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Das Weibchen schwimmt zügig weiter auf
ihrem Kurs. Sie passiert das Männchen, das sich  unmittelbar aus der
Strömung heraus dreht und ihr folgt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Sie legt an Tempo zu, offensichtlich
ist ihr heute nicht nach Gesellschaft. Der Kerl lässt sich davon
aber nicht beeindrucken und beschleunigt ebenfalls, ...ich lahme Ente
werde natürlich  wieder abgehängt! Trotz neuester Ausrüstung,
Split- Force- oder Power Fins, ...wir werden wohl immer nur Fische
zweiter Klasse bleiben. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Ich stoppe letztendlich die Aufnahme
und tröste mich mit dem Gedanken an ein gepflegtes Apres-Dive Bier.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Gerade als ich meine Kamera ganz
ausschalten will werde ich Zeuge eines  außerordentlichen
Ereignisses, dessen Schönheit mich fast erstarren lässt. Zur
gleichen Zeit steigt Panik in mir auf: „
    
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      oh
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      mein Gott,
versau’s bloß nicht, ...vielleicht sollte ich ein wenig ranzoomen,
... die Strömung treibt mich stetig  näher heran, es ist eventuell
besser  auf Autofokus zu gehe  ,...hoffentlich störe ich das Treiben
nicht, ...starte die Aufnahme, ... verdammt, starte sofort die
Aufnahme!
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die Kamera läuft schon, als meine
Gedanken wieder klar werden und ich die letzten Einstellungen
vornehme.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Das Spektakel gleicht einem Flamenco.
Beide Tänzer drehen sich mit ausgebreiteten Armen (Flügeln) um eine
gemeinsame Achse. Sie hat ihm dabei den Rücken zugewandt und scheint
sich der Lage immer noch entziehen zu wollen. Das Schauspiel ist so
faszinierend, dass ich versucht bin den Blick vom Monitor zu nehmen
um dem Treiben einfach live zuzuschauen. Aber mir wird bewusst, dass
möglicherweise bisher niemand Gelegenheit hatte solch einem Ereignis
mit einer Kamera beizuwohnen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die Situation verliert ihre Romantik,
als sein Drängen hastiger wird. Er öffnet und schließt sein Maul,
als würde er nach Luft schnappen. Nach einigen Augenblicken wird
aber klar, dass er versucht in ihre Flossenspitze zu beißen. Hiervon
scheint der Erfolg des ganzen Unterfangens abzuhängen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Als es ihm endlich gelingt, ist ihr
Wiederstand gebrochen. Bewegungslos verharrt sie und lässt es
geschehen. Immer noch ihre Flossenspitze im Maul, kann er seinen
Körper um diesen Kontaktpunkt herum drehen, bis sich beide Tiere
Bauch an Bauch umeinander drehen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Die eigentliche Kopulation, dauert nur
ca. 25 Sekunden. Danach trennen sich die beiden Tiere wieder und
verschwinden in unterschiedliche Richtungen. Sie werden sich
vermutlich nie wieder in ihrem Leben begegnen. Und falls doch, ...
werde ich  sicherlich nicht wieder dabei sein
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Peter Schneider
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;!--EndFragment--&gt;  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mating04.1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mating08.1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mating05.1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3aa6e1e68c5d42be80fab5a338e59e41/dms3rep/multi/mating11.1.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 12 Jul 2018 10:00:02 GMT</pubDate>
      <author>183:718482467 (Peter Schneider)</author>
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